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Nachhaltigkeit – 20.05.2020

Gewinner des Kieler nachhaltigkeitspreis 2019

 

TING Projekte Urkunde Nachhaltigkeitspreis_600

Kieler Nachhaltigkeitspreis 2019 geht an fünf Projekte zum nachhaltigen Wohnen und Bauen

„Nachhaltiges Wohnen und Bauen in Kiel“ – so lautete das Thema für den Kieler Nachhaltigkeitspreis 2019. Der Preis wird seit 2016 für innovative Ideen, Konzepte und Projekte ausgelobt, die den Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft unterstützen. Die vierte Verleihung des Nachhaltigkeitspreises fand am Mittwoch, 20. Mai, im Ratssaal des Kieler Rathauses statt – aufgrund der Corona-Auflagen in einem kleineren Rahmen als gewohnt, nur mit den Preisträgerinnen und Preisträgern und mit den nötigen Abstandsregelungen.

„Natürlich hätten wir alle uns gerne eine richtige Preisverleihung mit vielen Gästen, Präsentationen und einer Ausstellung der Projekte gewünscht. Dies ist leider in diesem Jahr nicht möglich. Ich freue mich, dass wir wenigstens in kleinerer Runde zusammenkommen können und ich den Siegerinnen und Siegern die Preise persönlich verleihen kann“, erklärte Umweltdezernentin Doris Grondke.

Bewerbungen für elf Projekte in Kiel waren bei der Jury eingegangen. Insgesamt wurden fünf Projekte mit Geldpreisen und Urkunden ausgezeichnet. Der Nachhaltigkeitspreis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Bewertet wurden die Beiträge anhand von sechs Kriterien: Zukunftsoffenheit; Integration von sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten; Kooperation zwischen verschiedenen Gesellschaftsgruppen; Ressourcenschonung; Innovation und Vorbildfunktion.

Verliehen wurden in diesem Jahr zwei erste Plätze, zwei zweite Plätze und einen Sonderpreis.

Einen der Hauptpreise – eine Urkunde und 2.000 Euro – erhält die TING Projekte GmbH & Co. KG für die Entwicklung eines Projektes für privates genossenschaftliches Wohnen. Das Unternehmen widmet sich seit zehn Jahren dem Aufbau von kleinen, privaten Wohngenossenschaften in einem Lebensumfeld mit lebendiger Nachbarschaft. Der Anteil an geförderten Wohnungen beträgt dabei 30 bis 40 Prozent.

Die Jury lobt die insgesamt vier Standorte für TING-Projekte in Kiel (Wohngenossenschaft Dornbraeu eG, Hassee; Ivenspark eG, Neumühlen- Dietrichsdorf; Krummbogen eG; Wellsee eG) als vorbildliche nachhaltige Bau- und Wohnprojekte.

TING achte auf wohngesunde Materialien, einen Energiestandard von zurzeit mindestens KfW EH 55 sowie einen erhöhten Schallschutz. Bei der Auswahl der Grundstücke spielen eine fußläufige Nahversorgung und die ÖPNV-Anbindung eine wichtige Rolle. Im Ivenspark in Dietrichsdorf wurde ein erstes Carsharing-Wohnen initiiert.

 

Quelle: Pressereferat der Landeshauptstadt Kiel – www.kiel.de – Redaktion: Arne Gloy – Verantwortliche Pressesprecherin: Kerstin Graupner

 

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