Das genossenschaftliche Wohnen wird jetzt noch attraktiver: Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) macht diese innovative Wohnform durch ihr Wohneigentumsprogramm 134 „Förderung genossenschaftlichen Wohnens“ noch zugänglicher – und verschafft potenziellen Mitgliedern neue Chancen auf ein bezahlbares, gutes Zuhause.

Die Verbesserungen kurz und knapp:

  • Höhere Förderung für größere Träume: Förderhöchstbetrag steigt von 100.000 auf 150.000 Euro.
  • Weniger zurückzahlen: Tilgungszuschuss verdoppelt sich von 7,5 auf 15 Prozent = maximal 22.500 Euro
  • Minimaler Zinssatz: ab 0.01% (wie zuvor)

(Quelle: KfW, https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_879488.html)

Gemeinschaftlich, nachhaltig, bezahlbar

Genossenschaftliches Wohnen bietet Menschen in allen Lebensphasen eine echte Alternative zu klassischen Mietverträgen oder dem Erwerb von Eigentum. Denn die langfristige Bezahlbarkeit einer gut ausgestatteten Wohnung gibt die gewünschte Sicherheit und Flexibilität bei der Verwirklichung des eigenen Wohntraums.

Mit der verbesserten Förderung einer genossenschaftlichen Wohnung kann der Traum von einem lebenswerten, schönen Zuhause realisiert werden, ohne sich zu „überheben“.

Ab dem 3. Februar 2026 gelten deutlich verbesserte Konditionen im KfW-Programm 134:

Höhere Finanzierungssumme für größere Wohnträume

Privatpersonen können einen maximalen Kreditbetrag von 100.000 € auf 150.000 € pro Wohneinheit / Genossenschaftseinlage beantragen. Damit kann die eigene Traumwohnung oder ein größerer Wohntraum für die ganze Familie erschwinglich realisiert werden.

Höherer Tilgungszuschuss = weniger zurückzahlen!

Der Anteil der Kreditsumme, der nicht zurückgezahlt werden muss, steigt von 7,5 % auf 15 %. Bezogen auf den Kreditbetrag also bis zu 22.500 €. Beteiligen Sie den Staat an der Rückzahlung Ihres Darlehens!

Das Programm richtet sich an Privatpersonen, die Anteile an einer privaten Wohngenossenschaft zeichnen, um eine Wohnung darin selbst zu nutzen.

Wie funktioniert die Förderung konkret?

Die Förderung kann für alle TING-Wohnprojekte beantragt werden. Sie wählen die Wohnung aus, die am besten zu Ihrem Lebenskonzept und Ihren Vorstellungen passt. Wir beraten Sie gern, informieren über die Höhe der Genossenschaftsanteile und die Finanzierungssumme.

Wie beim Eigentum beantragen Sie den Kredit dann über eine Bank, die für die Abwicklung sorgt. Das kann Ihre Hausbank sein.

Bei uns in Schleswig-Holstein können Sie auch direkt die Investitionsbank Schleswig-Holstein kontaktieren (für Projekte in anderen Bundesländern nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf).

Sie besprechen dann alles weitere mit der Bankberaterin oder dem Bankberater. Wie bei einem Eigentumserwerb oder Baufinanzierung – nur, dass Sie deutlich weniger Aufwand haben und es hier um die Finanzierung von Genossenschaftsanteilen geht.

Kreditbedingungen für die Förderung der KfW

Jedes künftige Mitglied kann einen solchen KfW-Kredit zur Finanzierung der Genossenschaftsanteile beantragen – die Bedingungen sind für alle gleich.

Generelle Voraussetzungen sind:

  • Selbstnutzung der Wohnung über mindestens zehn Jahre
  • gute Bonität und Leistungsfähigkeit der Kreditnehmenden

Die Förderung ist sowohl beim erstmaligen Erwerb von Anteilen als auch beim späteren Kauf zusätzlicher Genossenschaftsanteile möglich.

Das Merkblatt zum geänderten Förderprogramm finden Sie hier zum Download als PDF.

Vorteile der neuen Förderung

  1. Durch den höheren Förderbetrag und den stark erhöhten Tilgungszuschuss wird der Einstieg ins genossenschaftliche Wohnen spürbar einfacher, gerade für Menschen mit mittlerem Einkommen oder begrenztem Eigenkapital.
  2. Die Förderung senkt die laufenden Kosten (gegenüber einer herkömmlichen Baufinanzierung) und verbessert die finanzielle Planbarkeit.

Genossenschaftliches Wohnen – ein Mehrwert für die Städte, Gemeinden und die Gesellschaft

Genossenschaften stehen für Nachbarschaft, Mitbestimmung und langfristige Stabilität. Sie schaffen Wohnraum, der nicht spekulativ ist, sondern auf Nachhaltigkeit und soziale Teilhabe ausgerichtet ist. Mitbestimmung und gemeinschaftliches Miteinander bei gleichzeitiger Unabhängigkeit trifft die Werte unserer Zeit.

Durch die Verbesserungen bei der Förderung wird das genossenschaftliche Wohnen also nicht nur für künftige Mitglieder attraktiver – sie wird auch zum strategischen Baustein für eine zukunftsfähige Stadt- und Quartiersentwicklung.

Lust aufs gemeinschaftliche Wohnen?

Dann schauen Sie sich unsere aktuellen Wohnprojekte an! Je nach Grundstück, Standort und Konzept sind Wohneinheiten unterschiedlichster Größe und Aufmachung verfügbar. Unsere Wohnungen sind stets neu, energieeffizient, barrierearm und nachhaltig gebaut.

Vielleicht ist ja Ihr neues Zuhause dabei:

Gern stehen wir Ihnen mit Tipps und unserer Erfahrung aus vielen Projekten zur Seite. Rufen Sie uns gern an oder senden Sie eine E-Mail an unser Wohnen-Team: wohnen@ting-projekte.de