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Die Genossenschaften – ein Gewinn für alle

Schöne Gemeinschaft, schlechte Gemeinschaft? – von schwarzen Schafen und Pessimisten!

Wo Menschen sich zusammentun gibt es immer Konflikte, ob nun gewollt oder nicht. Denn ein gemeinschaftliches Leben – auch wenn es „nur“ das Mehrfamilienhaus ist, dass als private Wohngenossenschaft angelegt ist – birgt immer auch Kompromisse. Und diese sind für den oder die eine*n leichter zu leben und für den oder die andere*n schwerer, dadurch können Konflikte entstehen.

Als Mitglied einer privaten Wohngenossenschaft haben Sie sich dazu entschieden in einer Gemeinschaft zu wohnen. Sie bewahren sich ihr individuelles Wohnen, die Bewohner*innen des gesamten Komplexes jedoch bilden eine Gemeinschaft und wohnen so nicht mehr allein. Eine private Genossenschaft lebt von den Mitgliedern und deren funktionierender Gemeinschaft. Denn nur wenn diese harmoniert, können die Organe der Genossenschaft diese auch gut leiten. Eine Gemeinschaft von Menschen gibt in den seltensten Fällen ein homogenes Gefüge – meist stellen sich die Mitglieder einer Gruppe als sehr heterogen heraus. So auch in unseren privaten Genossenschaften. Ob 16 oder auch 40 Mitglieder, jedes Individuum ist anders – und das ist auch gut so! Denn eine Gemeinschaft wächst mit den unterschiedlichen Stärken und Schwächen seiner Mitglieder. In den meisten Fällen gibt es einen harten Kern, der die Gruppe aktiviert und vorantreibt. Dies schließt jedoch nicht aus, dass sich jede*r aktiv an der Gestaltung der Genossenschaft beteiligt. Denn schließlich ist es gewünscht, dass nach Einzug eine aktive Gemeinschaft vorherrscht, die von guten nachbarschaftlichen Kontakten und einem regelmäßigen Austausch im Wohnalltag profitiert.

Bei den von TING projektierten Genossenschaften liegt der Vorteil in der genossenschaftlichen Begleitung im Projektvorlauf. Hier wird aus den Mitgliedern eine Gemeinschaft, auch durch die Begleitung eines professionellen Coachings. Mittels dieser Begleitung können einige Konflikte bereits im Vorhinein geklärt werden, so dass diese dem Einzug nicht im Wege stehen. Denn eine Gruppe, die lösungsorientiert und transparent kommuniziert, kann konstruktiv zusammenarbeiten und die meisten Hürden problemlos (vielleicht mit kleinen Stolperern) bewältigen. Dennoch sollte sich ein Mitglied immer bewusst sein, dass es Teil eines großen Ganzen ist! Hier kann es durchaus passieren, dass eigene Wünsche leider nicht verwirklicht werden können – wer dies nicht mit sich vereinbaren kann, der sollte sich genau überlegen, ob das Wohnen in einer privaten Wohngenossenschaft auch wirklich die richtige Wohnform für ihn/sie ist.
In einer privaten Genossenschaft Kiels beispielsweise hatte ein Mitglied sein Amt als Vorstand dazu genutzt, seine Wünsche für eine „gute Nachbarschaft“ durchzusetzen. Er „herrschte“ über die Genossenschaft und brachte viel Unruhe in die ganze Hausgemeinschaft. Nach Abwahl dieses Vorstandes ist sie ein harmonisches Gefüge, das ein gutes Wohnen für alle Mitglieder garantiert.
Vielleicht hat hier die Erfahrung gezeigt, dass es nicht nur um die Wünsche eines Einzelnen und seiner Art dies „durchzudrücken“ geht. Vielmehr ist es jedes Mitglied mit seiner Stimme, das sich einbringen muss, um gemeinsam mit den anderen Mitgliedern eine lebendige Gemeinschaft leben zu können.

 

 

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