Spatenstich im Herzen Bredenbeks

Die private Wohngenossenschaft Dohrn’sche Höfe, hat am Freitag den 26. April mit einem beherzten Spatenstich den Baubeginn gefeiert.

 

Hier entstehen bis Herbst 2025 im Massivbau 21 Neubauwohnungen in konventioneller Bauweise. Das Bauvorhaben umfasst eine Gesamtinvestition von ca. 5 Millionen Euro. Genossenschaftlich bringen sich Teilhaber und Teilhaberinnen mit Anteilen von 44.000 Euro bis 96.500 Euro ein.
Mitglied Sabine Wilkniß

 Frau Sabine Wilkniß (Mitglied)

Zahlreiche Menschen, die im kommenden Jahr einziehen wollen, waren vor Ort und haben mit uns den Spatenstich bejubelt. TING-Geschäftsführerin Jasna Baumgarten war sichtlich bewegt, dass nach all den Widrigkeiten endlich Baubeginn ist. Die Corona Krise und den damit verbundenen Leerlauf in den Behörden, den gestiegenen Baukosten verursacht durch den Ukraine-Krieg und die gleichzeitig in die Höhe geschossenen Zinsen sorgten für Verzögerungen. Die TING-Geschäftsführerin bedankte sich besonders bei der Gemeinde und den Mitgliedern der privaten Wohngenossenschaft für ihre Geduld. Gemeinsam mit Bürgermeister Schwanebeck wurde der erste Spatenstich gesetzt.

Frau Sabine Wilkniß, Mitglied der ersten Stunde sagt hierzu: „Was lange währt, wird endlich gut! Ich habe schon nicht mehr daran geglaubt, doch die Hoffnung stirbt ja bekanntlich immer zuletzt. Die Idee von gemeinschaftlichem Leben, zusammen zu halten und gegenseitige Unterstützung, wenn es mal nicht gut läuft – diese Idee hat mich durchhalten und all die Rückschläge aushalten lassen. Nun geht es los in Bredenbek und ich freue mich unbeschreiblich!“

Die Stimmung beim Spatenstich war ausgelassen. Die Mitglieder freuen sich über den Baubeginn. So sagt Magret Scholz: „Der Baubeginn der Dohrn’schen Höfe in Bredenbek ist für uns der Start in einen neuen Lebensabschnitt. Für uns persönlich stehen gravierende Veränderungen bevor: Mein Mann wird seine Heimatregion verlassen und ich werde nach 50 Jahren in meine Heimatregion zurückkehren. Wir freuen uns darauf, in den Dohrn’schen Höfen gemeinsam mit Menschen zu wohnen und zu leben, die – wie wir – den Fokus auf die Gemeinschaft legen, in der niemand allein ist oder gar vereinsamt und wo jeder bereit ist, dem Nachbarn/der Nachbarin bei Bedarf eine helfende Hand zu reichen und ihm/ihr mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Wir meinen, dass diese Wohnform uns darin unterstützen wird, mit Rücksicht, Respekt und Empathie miteinander umzugehen. Die Dohrn’schen Höfe sollen ein Ort sein, wo man im Kreise netter Mitmenschen mit viel Spaß und Freude in Geselligkeit leben, aber auch alt werden und alt sein darf, ohne dabei den Kontakt zu anderen Generationen und den Blick auf deren Bedürfnisse zu verlieren.“

Die nächste Gelegenheit zum Feiern: Die Grundsteinlegung! Mehr dazu in den nächsten Wochen!

Prost! Der Spatenstich ist vollbracht

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